Kathrin Weiher legt ihr Programm vor

Lübeck hat seine Zukunft selbst in der Hand Die parteilose Bürgermeisterkandidatin Kathrin Weiher, die von CDU, Grünen, BfL, Die Linke und FDP unterstützt wird, hat heute ihr Programm für die Bürgermeisterwahl in Lübeck am 5. November 2017 vorgestellt. Kathrin Weiher legte in sechs Themenbereichen ihre Vision dar, wohin sie die Stadt als Bürgermeistern entwickeln will.

Ihre Ziele lauten:

- Die Verwaltung ist bürgerfreundlich und modern aufgestellt.
- Alle Kinder und Jugendlichen haben gleiche und gute Entwicklungschancen.
- In Lübeck herrscht ein investitionsfreundliches Klima.
- Die Stadt ist fair und sie ist für alle da.
- Die Lübecker leben in einer attraktiven Stadt.
- Der Verkehr in Lübeck fließt wieder - für alle Verkehrsteilnehmer.

Diese Vision unterfüttert sie mit konkreten Projekten, deren Umsetzung sie für den Fall ihrer Wahl den Bürgerinnen und Bürgern in Lübeck verspricht. Alle Einzelheiten zum Programm gibt es unter www.kathrinweiher.de

Kathrin Weiher erklärt hierzu:

(")Lübeck hat seine Zukunft selbst in der Hand. Ich erlebe in diesem Wahlkampf viele Diskussionen im Klein-Klein. Natürlich muss die Stadt die Herausforderungen bei den Meldeämtern in den Griff bekommen. Die Menschen erwarten das zu Recht von einer funktionierenden Verwaltung. Ich sage aber auch: Die Zukunft der Stadt wird sich am Ende nicht daran entscheiden, wo die Leute ihre Personalausweise abholen.

Für mehr Bürgerfreundlichkeit brauchen wir die Modernisierung der Verwaltung sowie Motivation und Anerkennung der Beschäftigten. Allerdings nicht nur in den Meldeämtern, sondern in der gesamten Verwaltung. Lübeck ist nach 30 Jahren mit Bürgermeistern, die ein SPD-Parteibuch haben, hier weit hinter andere Städte zurückgefallen. Lübeck führt gerade in der Verwaltung “Windows 7” ein. Eine Software, die so alt ist, dass Windows schon in zwei Jahren den Support einstellen wird. Ich werde diesen Rückstand mit konkreten Projekten und auch der gezielten Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder aufholen.

Für die Zukunftsfähigkeit Lübecks sind gute Bildungschancen für alle Kinder elementar wichtig. Ich werde als Bürgermeisterin zum Beispiel dafür sorgen, dass spätestens im Jahr 2020 jede Schule einen schnellen Breitbandanschluss hat und alle Schülerinnen und Schüler zum Lernen im Unterricht einen Tablet-PC zur Verfügung gestellt bekommen.

Damit wir in Lübeck gute Arbeitsplätze haben und neue Wohnungen gebaut werden, brauchen wir ein positives Investitionsklima. Ich bin die einzige Kandidatin, die sich klar gegen die weitere Anhebung der Gewerbesteuer und die Einführung der Tourismusabgabe positioniert.

Eines der größten sozialen Probleme der Stadt derzeit ist die zu geringe Zahl an neuen Wohnungen in allen Preissegmenten. Dem werde ich durch die zügige Entwicklung neuer Baugebiete und eine Stärkung der Wohnungsbaugesellschaft Trave Rechnung tragen.

Die Entwicklung einer attraktiven Stadt wird ein Kernanliegen meiner Amtszeit sein. Das ist das Feld, auf dem Städte heute miteinander konkurrieren: Um die Ansiedlung von Familien, Studierenden und zunehmend auch Wirtschaftsbetrieben. Mein Plan ist es, die Stadtteile aufzuwerten, indem Kultur in alle Stadtteile kommt. Zudem will ich nord-westlich der Altstadt ein Quartier entwickeln, das Wohnen mit Kunst- und Kreativwirtschaft verbindet. Dieses Projekt werde ich nach einer Amtsübernahme sofort mit hoher Priorität angehen, denn hier bietet sich Lübeck eine Chance, die unsere Stadt erheblich voranbringen kann.

Ein großes Problem zur Zeit: Lübeck steht im Stau. Stau bei der Sanierung der Schulen, Straßen und Radwege. Stau auf dem Weg zur Arbeit und für Geschäftsverkehre. Ich mache konkrete Vorschläge zum besseren Baustellenmanagement und zur Stärkung des Fahrrad- und Busverkehrs.

Zu oft werden in Lübeck gute Ideen zerredet. Zu oft Kompromisse und Chancen, die möglich sind, nicht ergriffen. Mit meiner überparteilich getragenen Kandidatur bin ich die geeignete Bewerberin, um als Bürgermeisterin Brücken zu bauen. Damit wir miteinander Lübeck voranbringen. Wir haben es selbst in der Hand.(")

Kathrin Weiher hat am Donnerstag ihr Programm vorgestellt. Foto: JW/Archiv

Kathrin Weiher hat am Donnerstag ihr Programm vorgestellt. Foto: JW/Archiv

Autor: Team Weiher

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Kommentare zu diesem Text:

Johann-Anton Harms schrieb am 12.10.2017 um 18.12 Uhr:
Für mich sind das alles Binsenweisheiten und Selbstverständlichkeiten. Der Kern der wirklichen Probleme dieser Stadt bleibt unbeantwortet.

B.Franz schrieb am 12.10.2017 um 18.40 Uhr:
Sehr geehrte Frau Weiher, wie stehen Sie zum Ehrenamt? Insbesondere zur Freiwilligen Feuerwehr? Was wollen Sie bezüglich des maroden Feuerwehrhauses in Groß Steinrade unternehmen?

Maria Strempel schrieb am 12.10.2017 um 18.41 Uhr:
Das sind ja alles fromme Wünsche, aber ich vermisse ein Finanzierungskonzept. Vieles, was Frau Weiher möchte, kostet einen Haufen Zaster- wo möchte sie das Geld her nehmen?

André Flecken schrieb am 12.10.2017 um 19.09 Uhr:
Das hört sich alles sehr vielversprechend an. Dennoch: in welchem Zeitrahmen sollen die Ziele erfüllt werden? (Nur Versprechen sind nur heiße Luft) Wie sollen die Ziele erreicht werden? (Wovon?) Was bei Versagen bei Deadline? (Was wären die Konsequenzen?)
Mir als Wähler wurde schon viel Versprochen, letztendlich ist es zu schön um wahr zu werden.
Gehören zu Ihrem Programm auch die endlosen Geschichten "Schlachthof und das alte Autohaus am Lindenplatz" und sollen dieses Themen auch "Geschichte" werden?
Ich warte mal Ihre Antwort ab, was den Zeitrahmen der Erfüllung Ihrer Ziele angeht, dann kann man vielleicht erkennen, ob dies auch seriös ist oder nur die Wahlversprechen, die eh nie eingehalten werden.

Ich hoffe, das die anderen Bürgermeisterkandidaten ihre Programme in ähnlicher Form darstellen.

Inken Hamm schrieb am 12.10.2017 um 19.27 Uhr:
Bravo Frau Weiher!

Endlich jemand, der sich um Alleinerziehende und Mütter kümmert. Da musste erst eine Frau kommen, die dieses Thema aus die Agenda packt.

Meine Stimme haben sie spätestens jetzt!

K.Lukai schrieb am 12.10.2017 um 21.11 Uhr:
Danke. Nun weiss ich wen ich nicht wähle.

Keine Ahnung von Technik, Kultur und Kunst sind erste Ziele, und dazu ein paar Ideen zum Verkehr die nichts bringen werden ausser noch mehr Baustellen.

.... und Tschüss.

Bernd Schuster (eMail: bernd.23570@web.de) schrieb am 12.10.2017 um 22.16 Uhr:
Ich finde es richtig gut. Viele Sachen, die die Probleme anpacken.
Ich war unentschieden, aber ich sehe in Frau Weiher eine große Chance für Lübeck.
Das wäre richtig gut sie als Bürgermeisterin zu haben und endlich ist Schluß mit der Parteibuchverwaltung.
Klasse. Frau Weiher, sie tun der Stadt gut!

R. Wenzel schrieb am 13.10.2017 um 01.25 Uhr:
Beim Lesen dieses Programms fiel mir der alte DDR-Witz über Kochbücher ein: Da steht immer "man nehme..." - oder nie, woher.
Frau Weiher "will" und "werde" - aber nur selten schreibt sie konkret, wie.
Zur Rettung der Kulturbühne Travemünde hat sie nur geredet und geschrieben, aber nichts getan. Dieses tolle Kulturangebot stirbt im Dezember. Und diese Kultursenatorin will als Bürgermeisterin mehr Kultur in die Stadtteile bringen???
Und was ihre digitale Kompetenz betrifft - da muss sie offensichtlich noch viel Elementares lernen, z.B. dass das Betriebssystem Windows 7 von Microsoft stammt, nicht von Windows. Rechnen scheint auch nicht ihre Stärke zu sein - warum sonst will sie die Zuständigkeit für Finanzen, die nach dem Kommunalrecht bei ihr als Bürgermeisterin liegen würde, an einen Finanzsenator delegieren. Und das auch noch ohne einen neuen Senatorenposten zu schaffen? Ich bin überzeugt: So eine Bürgermeisterin braucht Lübeck nicht.

Cem Wagner schrieb am 13.10.2017 um 07.07 Uhr:
Endlich sagt es Mal eine. Diese einseitige Diskussion über Stadtteilbüros bringt die Stadt überhaupt nicht weiter. Hoffentlich reden nach der Programmvorlage durch Frau Weiher jetzt endlich auch die anderen Kandidaten über das, was Lübeck wirklich voran bringen kann.

M.Roeschke schrieb am 13.10.2017 um 08.48 Uhr:
Als erstes wo wohnt Fr.Weiher! Richtig in Travemünde deshalb auch ein Fahrradweg und nochmehr Investitionen. Kücknitz Moisling Buntekuh sind mal dran nicht nur ausbessern verfeinern Spielplätze wie in travemünde die im Sommer benutzt werden und dann ...Da wo Familien sind .Schauen wie mal nach Selmsdorf wow toller Spielplatz wo gibt es das in Lübeck? Kücknitz vor der Kirche würde sehr benutzt werden .Tablets alles gut es gibt auch noch Familien da nützt die Leitung nichts wenn das Geld leider fehlt dies ist nur einmal im Monat vorhanden.

Mark Arson schrieb am 13.10.2017 um 16.51 Uhr:
Beeindruckend, da kommt wer daher und verspricht allen das Blaue vom Himmel, ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren, wie all diese teuren Versprechen denn mit den leeren Kassen Lübecks bezahlt werden sollen.

Ich bin auch gespannt, wie die Staat Ihre Kassen für all die Vorhaben füllen wird, wenn wir als Bürger weniger Abgaben zahlen sollen....

Ramona Eggert schrieb am 13.10.2017 um 18.02 Uhr:
Was wollt ihr eigentlich noch? Hier ist eine Kandidatin, die ein Konzept vorstellt, welches Hand und Fuß hat. Notfalls kann man Einzelheiten auch auf der übersichtlich strukturierten Website nachlesen, Adresse ist im Text angegeben. Andere Kandidaten versuchen, mit altbackenen Kundgebungen (Stolzenberg) oder Burger-Wettessen (Lindenau) zu punkten. Bemitleidenswert und hilflos. Wer sich davon angesprochen fühlt, braucht hinterher nicht meckern. Frau Weiher hat meine Stimme, ich will nämlich nicht weniger als das Beste für Lübeck.

Hans Hocke schrieb am 13.10.2017 um 19.04 Uhr:
Super, da schreibe ich mal schnell eine Liste zusammen, vorher stelle ich einen Haufen fragen, laß die Menschen für eine Woche damit im Regen stehen und dann kommt eine Salve von Lösungen wie aus der Maschinenpistole. Die Fragen, welche ich mir selbst stelle, kann ich immer locker und schnell beantworten, eine sehr durchsichtige Vorgehensweise und nur wenig glaubwürdig. Nirgends wird klargestellt, wie eine Stadt wie Lübeck mit über eine Millarde Schulden diese Dinge auch nur im Ansatz realisieren kann. Und wie immer wird den potenziellen Wählern alles aber wirklich auch alles versprochen und bei späterer Nachfrage kommt der Satz, da fehlen uns zurzeit leider die Mittel aber wir arbeiten daran. Das Prinzip Hoffnung schüren zieht von Kommune , Land und Bund wie ein rotes Bändchen durch das ganze Land, daher glaube ich aus Prinzip nur noch das , was wirklich umgesetzt wurde, alle andere sind Nebelkerzen und soll den Bürger blenden.

Andreas Ludwig (eMail: alumuc@gmx.de) schrieb am 13.10.2017 um 19.50 Uhr:
@Mark Arson:
Willkommen im Wahlk(r)ampf!
Welcher Herausforderer (Schulz eingeschlossen, dessen Partei ja der Regierung angehört und somit direkten Zugriff auf den "Kassensturz" hat) muß denn für seine Pläne Finanzierungsvorschläge machen?

andre klar schrieb am 13.10.2017 um 20.16 Uhr:
Ich denke, Lübeck braucht einen intelligenteren Kandidaten als eine Frau Weiher, die als "konkrete Lösungen" immer nur "mehr Geld" für jeden Bereich vorschlägt, ohne auch nur ein Wort zur Finanzierung oder gar zur wirklich konkreten Ausgestaltung einer Maßnahme etwas zu sagen. OK, die Dame kommt aus dem Kultur-Verwaltungsbereich, wo Geld immer nur ausgegeben, aber nie eingenommen wird.
Zum Glück gibt es ja noch andere Kandidaten ohne Parteibuch für dieses Amt.
Mich überzeugt z.B. Herr Stolzenfels jedenfalls deutlich mehr mit seinem Programm (http://www.stolzenberg-waehlen.de)

Ramona Eggert schrieb am 13.10.2017 um 20.17 Uhr:
@ Hans Hocke:
Sie standen eine Woche lang im Regen? Hatten Sie denn keinen Schirm zur Hand?

Aber mal im Ernst, die geplante Finanzierung der angedachten Vorhaben sind detailliert auf ihrer Website angegeben, muss und will ich hier nicht alles wiederholen, lesen kann ja jeder selbst. Sind Sie denn von den Vorhaben der anderen Kandidaten überzeugter? Mich reißt da gar nichts vom Hocker. Ich bin, nur mal als Beispiel, genau wie Herr Lindenau in Lübeck geboren. Allerdings hatte ich in meinem bisherigen Leben das Glück, dass ich damit nicht angeben oder mir einen vermeintlichen Vorteil erschleichen musste. Jan Lindenau druckt sich das sogar auf sein Wahlplakat. "Der Lübecker". Ja und? Ist das für sich genommen schon ein Qualitätsmerkmal? Bei einem solchen Unfug neige ich immer sehr schnell zum fremdschämen. Möge der Kelch namens Lindenau an uns vorübergehen.

Johann-Anton Harms schrieb am 13.10.2017 um 20.32 Uhr:
Ramona Eggert @ Richtig Hand und Fuß aber keinen Kopf und vor allem keine Lösung für die enormen Schulden dieser Stadt.

Ramona Eggert schrieb am 13.10.2017 um 22.49 Uhr:
@ Herr Harms: Und wer hätte Ihrer Meinung nach den entsprechenden Kopf? Wenn Sie mitdiskutieren wollen, bringen Sie sich gerne gezielter ein. andre klar zum Beispiel hat einen Herrn Stolzenfels ins Spiel gebracht. Der war mir bislang nicht bekannt. Vermutlich Kandidat Nummer 7.

Wolfgang Otte schrieb am 16.10.2017 um 17.15 Uhr:
Versprechungen klingen immer gut. Sie sind aber nur glaubwürdig, wenn dann auch Taten folgen. Die Dame ist doch schon Senatorin und damit aktiv mittendrin.Das klingt zwar alles vetlockend-abet keineswegs glaubwürdig. Lieber ein paar Dinge konkret realisieren als ein Leipziger-Allerlei anzubieten.Wir brauchen in Lübeck endlich unverbrauchte dynamische Politiker, die es schaffen,die verkrusteten Lübecker
Verwaltungsspitzen gant schnell in den Ruhestand zu schicken. Vor allem muss der Parteienfilz aufhören. Die etablierten Parteien haben schon viel zu viel Unheil angerichtet.






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