Polizei übt lebensbedrohliche Einsatzlagen

Text vom 13.03.2018: Am Dienstag, 13. März, trainierten knapp 50 Polizeibeamte in Lübeck-Dänischburg die Bewältigung von sogenannten lebensbedrohlichen Einsatzlagen. Auch Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Lübeck waren integriert.

In den Lagen wurden folgende Einsatzsituationen dargestellt: Ein bewaffneter Einzeltäter hatte sich in einem Gebäude verschanzt, ein Amok-Täter agierte in einer Schule und zwei bewaffnete Täter stürmten in eine Sport-Veranstaltung in einer Halle. Diese Szenarien haben heute Polizistinnen und Polizisten des Einzeldienstes unter möglichst realistischen Bedingungen in einem ihnen unbekannten Gebäude geübt.

Theoretische Einweisungen und Trainingseinheiten im Einsatztrainingszentrum des Lübecker Behördenhochhauses waren vorausgegangen. Heute übten die Einsatzkräfte nun über mehrere Stunden unterschiedliche Tatszenarien in einem nicht mehr genutzten Schulgebäude an der Siemser Landstraße. Neben der sofortigen Kräfteeinteilung und schnellem Handeln in einem dynamischen Geschehen waren auch Verletzte zu versorgen. Rettungsteams der Polizei brachten diese in einen sicheren Bereich und übergaben sie an den anwesenden Rettungsdienst der Stadt Lübeck. Ein Übungseffekt war auch die Abstimmung der Einsatzleiter der Polizei und der Berufsfeuerwehr. Während der Übung zeigte sich für alle, wie sich die Theorie in der Praxis unter hohem Zeitdruck einer dynamischen, lebensbedrohlichen Lage anwenden lässt. Diese Ergebnisse werden in Zusammenarbeit mit den Beteiligten analysiert.

Norbert Trabs, Leitender Polizeidirektor: "Die Polizeidirektion Lübeck stellt sich auf die veränderte Sicherheitslage ein. Übungen wie in Dänischburg sind erforderliche Bausteine, sich auf eine Lage vorzubereiten, die hoffentlich nie eintrifft – und doch nicht auszuschließen ist."

Autor: PD Lübeck

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