Demo für den Kohle-Ausstieg

Rund 30 Bürgerinnen und Bürger aus Lübeck haben am Sonntag, 24. Juni, für ein schnelles Ende der extrem klimaschädlichen Kohlenutzung protestiert. In der Breiten Straße hielten sie ihre rußgeschwärzten Hände in die Luft, nachdem sie mit ihren Handabdrücken ein Protestplakat gestaltet hatten.



Die Aktion war von der politischen Organisiation "Campact" bundesweit initiiert und von der Lübeckerin Dr. Kirstin Hartung vor Ort organisiert worden. Die Initiative aus Campact-Aktiven fordert: "Stop Kohle!".

Die Bundesregierung setzt ab dem 26. Juni eine Kommission ein, die einen Zeitplan für das Abschalten der Kohlemeiler erarbeiten soll. Kritiker betonen, dass der Kohle-Lobby ein zu großer Einfluss in der Kommission eingeräumt wird.

Am Sonntag protestierten auf der großen "Stop Kohle!"-Demo in Berlin und in mehr als 40 deutschen Städten tausende Menschen für einen ehrgeizigen Ausstiegsplan.

"Wir haben uns sehr gefreut, dass auch den Lübeckerinnen und Lübeckern der Klimaschutz wichtig ist. Wir hatten angeregte Diskussionen mit vielen Passanten", sagt Kirstin Hartung. Die Campact-Aktiven fordern den Kohleausstieg, weil sie sich für den Klimaschutz engagieren. "Der Kohleausstieg in Deutschland darf nicht länger zerredet werden. Wenn die Bundesregierung den Ausstieg jetzt ernsthaft anpackt, können wir die deutschen Klimaschutzziele noch erreichen. Der Klimaschutz kann nicht länger warten", so die Organisatorin.

Mit Handabdrücken unterstrichen die Demonstranten ihre Forderung. Foto: Veranstalter

Mit Handabdrücken unterstrichen die Demonstranten ihre Forderung. Foto: Veranstalter

Autor: Veranstalter/red.

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