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Football: Cougars unterliegen Elmshorn Fighting Pirates

Die Zweitliga-Footballer der Lübeck Cougars haben am Sonntagnachmittag ihr Heimspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Elmshorn Fighting Pirates vor 1000 Fans am Buniamshof mit 14:35 (0:21) verloren.

Die beiden Touchdowns von Aaron Milton und Felix Siekmann sowie zwei Zusatzkicks von Eric Schlomm reichten am Ende nicht für einen Überraschungserfolg im Schleswig-Holstein-Derby. "Elmshorn ist in der Breite personell besser besetzt als wir. So ein Spiel können wir nur gewinnen, wenn die Pirates einen schlechten und wir einen perfekten Tag erwischen - so war es aber nicht", resümierte Head Coach Mark Holtze nach dem Abpfiff.

Vor allem ein Mann zerstörte alle Hoffnungen auf einen Cougars-Heimsieg fast im Alleingang: Khairi Dickson. Der US-Running-Back rannte gegen sein Ex-Team in 21 Versuchen für 264 Yards und drei Touchdowns. Nur in der Anfangsphase der Partie hatten die "Berglöwen" Dickson im Griff, später entwischte er immer wieder für großen Raumgewinn. "Wir hatten es zu Beginn schwer, Lübeck hat ja auch gute Jungs auf seiner Seite. Ich habe mich daher erst im vierten Quarter ein bisschen entspannt, weil man muss immer hellwach sein, wenn man in Lübeck spielt", meinte Elmshorns Cheftrainer Jörn Maier im "Gameday Talk" mit Carsten Spengemann im Anschluss an das Match.

Und tatsächlich starteten die Cougars vielversprechend in die Begegnung. Die Taktik, die produktive Offense der Elmshorner möglichst lange vom Feld zu halten, ging auf, indem die eigene Angriffsreihe lange Drives produzierte. Nur etwas Zählbares sollte dabei zunächst nicht herauskommen. Im Gegenteil sogar: Im ersten Viertel leistete sich der unter starkem Druck stehende Cougars-Quarterback Quentin Williams einen Fehlwurf zu Pirates-Defender Robby Kendall - und der letztjährige Paderborner trug den Ball über 70 Yards in die Cougars-Endzone zur 6:0-Führung zurück. "Der Pick-Six hat uns mental runter gezogen, davon haben wir uns nie wirklich erholen können", urteilte Holtze.

Und so nahm das Unheil im zweiten Viertel seinen Lauf, zweimal Dickson, sowie ein Safety, nachdem ein zu hoher Snap von Punter Dennis Blaesner nur noch in der eigenen Endzone gesichert werden konnte, ließen die Gäste auf 21:0 zur Pause enteilen. Dabei hatten die Cougars im letzten Spielzug vor der Halbzeit sogar noch die Chance auf den Anschluss. Ein Pass von Williams auf Milton rutschte dem Geburstagskind (wurde 27 Jahre alt) in der Endzone aber durch die Finger.

Es war eine verpasste Chance, das Momentum doch noch einmal auf die Seite der Cougars zu ziehen. Genau wie zu Beginn der zweiten Halbzeit, als erst Aaron Smith nach einem Williams-Pass für die Cougars die ersten Punkte aufs Scoreboard brachte und Donald Smith dann die erste Interception des Jahres für die Cougars fing. Aber die lübsche Offense konnte die Steilvorlage der eigenen Defense nicht nutzen. Elmshorns hingegen schlug in seiner nächsten Angriffssequenz prompt mit einem 77-Yard-Lauf von Dickson zurück und stelle den alten Abstand wieder her.

Bewundernswert aber: Auch nach einem weiteren Touchdown der Gäste durch Receiver Benjamin Mau steckten die Cougars nicht auf und kamen in ihrem finalen Drive, zehn Sekunden vor dem Ende, nach einem schönen Zuspiel von Williams auf Felix Siekmann noch zu ihrem zweiten Touchdown des Tages.

Am nächsten Samstag müssen die Cougars jetzt zu Schlusslicht Troisdorf Jets reisen. Am 8. Juni steht das nächsten Heimspiel an. Dann auf der Lohmühle. Gegner ist GFL-Absteiger Hamburg Huskies.

Die Lübecker haben das Spiel gegen den Tabellenführer deutlich verloren. Foto: Bjarne Almstedt

Die Lübecker haben das Spiel gegen den Tabellenführer deutlich verloren. Foto: Bjarne Almstedt

Autor: Jan Wulf/ASC

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