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Lübeck:

Hochschulmeisterschaft Rudern: Lübecker Studenten mit dabei

An der 72. Deutschen Hochschulmeisterschaft im Rudern 2019 am Samstag, dem 29. und Sonntag, dem 30. Juni in Hamburg Allermöhe nimmt die Universität zu Lübeck mit zwei Booten teil. Es handelt sich um einen Frauen-Doppelvierer im Meisterschaftsrennen über 1.000 Meter und einen Männer-Novizen-Doppelvierer mit Steuermann im Anfängerrennen über 500 Meter.

"Wir begrüßen es sehr, dass sich Studierende zusammengefunden haben, um unsere Universität bei den Hochschulmeisterschaften zu vertreten", sagt die Präsidentin der Universität, Prof. Dr. Gabriele Gillessen-Kaesbach. "Mit einer eigenen Uni-Mannschaft wollen wir den Grundstein legen, auch außerhalb wissenschaftlicher Expertise in der Bürgergesellschaft wahrgenommen zu werden. Denn ein intensives Studium und Spitzensport haben eines gemeinsam: das Bekenntnis zur Leistung."

Im Rennboot der Frauenmannschaft rudern die Studentinnen Natalia Zappe, Imke Fütterer, Hanna Asmussen und Anne Tjorven Büßen. Sie kommen aus den Studiengängen Medizin und Medizinische Ingenieurwissenschaft der Universität zu Lübeck. Anne Tjorven Büßen war Deutsche Meisterin im Juniorinnen-Doppelvierer 2013, Imke Fütterer nahm 2012 an der Junioren-Weltmeisterschaft in Plovdiv teil.

Zur Männermannschaft gehören Michael Hellfritz (Steuermann und Mitglied der diesjährigen ersten Ruderbundesliga-Mannschaft des Lübecker Ruder-Klubs), Theo Santjer, Paul Siegwardt, Maximilian Schumann und Jonathan Steeb. Sie stammen aus den Studiengängen Medizin, Psychologie und Physiotherapie. Trainerin der Männermannschaft ist Sarah Sentis, Masterstudentin im Lübecker Studiengang Molecular Life Science.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Regatta sind Vereinsmitglieder des Lübecker Ruder-Klubs (LRK) bzw. des Lübecker Frauen-Ruder-Klubs (LFRK). Zum Rudertraining des Hochschulsports kommen zweimal wöchentlich etwa 30 Studentinnen, Studenten und Auszubildende der Universität, der Technischen Hochschule, der Musikhochschule und der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung mit ihrem Lübecker Fachbereich Bundespolizei. In der Gruppe rudern sowohl begeisterte Neueinsteiger als auch ehemalige Leistungssportler.

Die Teilnahme von Lübecker Studentinnen und Studenten an der diesjährigen Hochschulmeisterschaft im Rudern geht auf zwei parallele Initiativen zurück. Zum einen auf das persönliche Engagement von Paul Blessmann und Anne Tjorven Büßen, die 2016 während ihres Bundesfreiwilligendienstes im LRK und im LFRK ihre späteren Kommilitoninnen und Kommilitonen für den Rudersport begeisterten. Zum Zweiten wurde das Rudern 2017 auf Initiative von Dr. Petra Roßkopf, Leiterin des Lübecker Hochschulsports, und Prof. Dr. Georg Sczakiel, Direktor des Instituts für Molekulare Medizin der Universität zu Lübeck, in den Lübecker Hochschulsport aufgenommen und erfreut sich seither einer außergewöhnlich großen Nachfrage bei den ausführenden Vereinen LRK und LRFK. Für Trainerin Sarah Sentis ist das Rudern der ideale Ausgleich zum Studium: "Nicht nur Teamfähigkeit und der Wunsch nach sportlichen Erfolgen, sondern die genaue Abstimmung im Ruderschlag sind es, die die Sinne schärfen und die gegenseitige Verlässlichkeit in den Mannschaften stärken. Das hilft in jeder Lebenssituation."

Für die Universität knüpft die Teilnahme von Universitätsmannschaften an Hochschulmeisterschaften bewusst an angelsächsische Vorbilder an: Siegen oder verlieren – triumphieren oder scheitern, das macht den Reiz des universitären Ruderns aus, beispielsweise beim traditionellen Boat Race der Universitäten Oxford und Cambridge. Die 72. Deutsche Hochschulmeisterschaft im Rudern 2019 wird von der Universität Hamburg in Kooperation mit dem Allgemeinen Alster-Club – Norddeutscher Ruderer-Bund ausgerichtet.

Bestens vorbereitet für die Hochschulmeisterschaft: Der Frauen-Doppelvierer und der Männer-Novizen-Doppelvierer mit Steuermann. Foto: René Kube/Universität zu Lübeck

Bestens vorbereitet für die Hochschulmeisterschaft: Der Frauen-Doppelvierer und der Männer-Novizen-Doppelvierer mit Steuermann. Foto: René Kube/Universität zu Lübeck

Autor: Universität zu Lübeck

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