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Lübeck:

Geiselnahme in der JVA: Haftbefehl erlassen

Am Nachmittag des 17. Juni 2019 hatte ein 36 Jahre alter Strafgefangener in der Justizvollzugsanstalt Lübeck eine Psychologin als Geisel genommen. Er wollte seine Abschiebung nach Rumänien durchzusetzen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Lübeck jetzt Untersuchungshaftbefehl gegen den Beschuldigten wegen des dringenden Verdachts der Geiselnahme und des Haftgrundes der Fluchtgefahr erlassen.

Der Beschuldigte hatte sich mit der 32-jährigen Frau in deren Büro verbarrikadiert, sie mit einem Küchenmesser bedroht und für den Fall der Nichterfüllung seiner Forderungen die Tötung des Opfers angekündigt. Rund sechs Stunden nach Beginn der Geiselnahme war es Spezialkräften der Polizei während einer Essensübergabe gelungen, das Büro zu stürmen und die Psychologin zu befreien.

Der Mann ist aufgrund des Vorfalls in die Untersuchungshaftanstalt Hamburg verlegt worden. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Bezirkskriminalinspektion Lübeck dauern weiter an. Die Strafrahmen für eine Geiselnahme beträgt eine Freiheitsstrafe von 5 bis 15 Jahren.

Symbolbild.

Symbolbild.

Autor: L. Oberstaatsanwalt

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