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Lübeck:

Lübecker THW-Kräfte beenden Einsatz in Lübtheen

Feldlager, Tanklogistik, Lageerkundung: Mehrere hundert Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes (THW) unterstützten in den vergangenen Wochen gemeinsam mit Kräften der Polizei, der Feuerwehr, der Hilfeleistungsorganisationen und der Bundeswehr die Löscharbeiten beim Waldbrand in Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern. Hilfe kam dabei auch aus dem THW-Ortsverband Lübeck.

Rund 20 ehrenamtliche Einsatzkräfte aus der Hansestadt unterstützten den Einsatz im Bereich Führung/Kommunikation, Logistik und bei Räumarbeiten.

Seit dem Ausbruch des Waldbrandes Ende Juni hatte sich das Feuer auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz auf einer Fläche von über 1.000 Hektar ausgebreitet. Neben Bundesinnenminister Horst Seehofer und THW-Präsident Albrecht Broemme besuchte auch Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, die Einsatzstelle und informierte sich vor Ort über die Arbeit der eingesetzten Kräfte aller Hilfeleistungsorganisationen.

Unter der Leitung der THW-Fachgruppe Führung/Kommunikation errichteten und betrieben die überwiegend ehrenamtlich tätigen Spezialisten des THW ein Feldlager im nahegelegenen Hagenow zur Verpflegung und Unterbringung von bis zu 740 Einsatzkräften aller Organisationen. Zudem unterstützten die THW-Kräfte die Errichtung und den Betrieb eines Digitalfunknetzes für die Kommunikation der Einsatzkräfte untereinander.

Da ein Großteil des betroffenen Gebiets durch Munitionsreste belastet ist, konnten die Löscharbeiten nur aus einem Sicherheitsabstand von einem Kilometer heraus durchgeführt werden. In sicheren Gebieten schafften die THW-Fachgruppen Räumen Brandschneisen und ebneten Wege für die Löschfahrzeuge der Feuerwehr und der Polizei ein. Mehr als 200 Tonnen Wurzelwerk wurde aus dem Einsatzgebiet abtransportiert. Aus Lübeck war dafür ein LKW-Kipper und ein Radlader mit Bedienpersonal entsandt worden.

Eine Einheit des THW unterstützte zu dem mit einem Multikopter, im allgemeinen Sprachgebrauch auch Drohne genannt, die Einsatzleitung. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera konnten so mögliche Glutnester aufgespürt werden.

Damit die Rettungsorganisationen mobil bleiben konnten, unterstützten THW-Kräfte die Tanklogistik der Fahrzeuge und setzten defekte Materialien instand. Um auch die weiteren Einsatzmöglichkeiten des THW optimal zu nutzen, berieten mehrere THW-Fachberater seit Einsatzbeginn die Einsatzleitung des Landkreises. In dieser Woche kehrten die letzten Einsatzkräfte der THW-Fachgruppe Führung und Kommunikation aus dem Einsatz zurück.

Die Lübecker Kräfte unterstützten die Arbeit im Bereich Führung und Kommunikation. Foto: THW

Die Lübecker Kräfte unterstützten die Arbeit im Bereich Führung und Kommunikation. Foto: THW

Autor: THW

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