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Lübeck:

Niederländischer Sattelzug wegen Überlänge stillgelegt

Bereits am Montag, dem 22. Juli, haben Beamte des Schwerlast- und Gefahrgut-Überwachungsdienstes beim Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier (PABR) in Scharbeutz einen niederländischen Lastwagenfahrer kontrolliert. Die Weiterfahrt wurde aufgrund der festgestellten Überlänge und -höhe untersagt.

Die Beamten stellten gegen 10.40 Uhr fest, dass ein Sattelzug, welcher zwei Zugmaschinen verladen hatte, länger und höher war, als es gesetzlich vorgeschrieben ist. Eine Ausnahmegenehmigung für die Strecke auf der A 1 nach Puttgarden lag nicht vor. Messungen ergaben vorwerfbar 431,2 cm Höhe (zulässig 400 cm) und 17,38 m Länge (zulässig 16,50 m).

Die Beamten fertigten zunächst eine Ordnungswidrigkeitenanzeige und nahmen eine Sicherheitsleitung, einschließlich der Verwaltungsgebühren in Höhe von 88,50 Euro. Die Weiterfahrt vor einer Umladung der Fracht wurde untersagt. Eine Nachkontrolle ergab, dass der 25-jährige Fahrer offensichtlich seine Fahrt fortgesetzt hatte ohne Umzuladen oder einer gültigen Ausnahmegenehmigung.

Eine Überprüfung der Transportlisten der Fähren in Puttgarden ergab, dass der Sattelzug um 14.15 Uhr befördert wurde. Hierzu werden die Beamten das Ermittlungsverfahren erweitern und sie streben gegen die Firma ein sogenanntes Gewinnabschöpfungsverfahren an, da der Verdacht besteht, dass die Spedition erhebliche Kosten durch diese Transportweise einspart und erwirtschaftet.

Symbolbild.

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Autor: PD Lübeck/red.

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