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Lübeck:

Sechsstelliger Schaden: Falscher Polizist vor Gericht

Am Montag, dem 5. August, steht um 11 Uhr ein 31-Jähriger vor dem Schöffengericht Lübeck. Dem Angeklagten wird bandenmäßiger Betrug in Form des sogenannten "falschen Polizistentricks" vorgeworfen. Das Gericht hat einen Hauptverhandlungstag anberaumt und keine Zeugen geladen.

Der Angeklagte soll sich Ende 2015 mit anderen zu einer Bande zusammengeschlossen haben, um dann ältere Menschen um ihr Geld zu betrügen. Unter dem Vorwand Zivilpolizist zu sein und die Echtheit von Geld prüfen zu müssen, wurden Bargeldbeträge von älteren Menschen entgegengenommen.

Dem Angeklagten und seinen Mittätern soll es gelungen sein, eine zum Tatzeitpunkt 80 Jahre alte in Lübeck zur Übergabe von 100.000 Euro zu veranlassen. Am Folgetag soll die Geschädigte in dem Glauben, sie erhalte das am Vortag übergebene Geld nach erfolgter Überprüfung zurück, einem nicht ermittelten Mittäter weitere 80.000 Euro übergeben haben.

Das Schöffengericht ist bei einer Straferwartung von zwei bis vier Jahren zuständig.

Am Montag steht ein 31-Jähriger wegen bandenmäßigen Betrug vor Gericht.

Am Montag steht ein 31-Jähriger wegen bandenmäßigen Betrug vor Gericht.

Autor: Oberstaatsanw.

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