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Schleswig-Holstein:

BfL wollen Kernkraftwerke als Mahnmal erhalten

Archiv-Text vom 08.10.2019: Immer wieder wird hitzig über den endgültigen Ausstieg aus der Atomkraft debattiert. Dabei ist ein Thema auch die ewige Diskussion um die Endlagerung der Einzelteile der Kraftwerke. Die "Bürger für Lübeck" (BfL) wollen das Problem mit einem ungewöhnlichen Vorschlag lösen.

"Wie wäre es, wenn man die Kernkraftwerke in Schleswig-Holstein als ‚Mahnmal‘ stehen ließe? Als Beispiel wäre das Atom-Ei von Garching zu nennen. Das Gebäude mit der ovalen Form war einst ein Forschungsreaktor. Heute steht es unter Denkmalschutz, und die Silhouette findet sich mittlerweile sogar im Stadtwappen von Garching wieder. Es ist ein elegantes, futuristisches Gebäude der Nachkriegszeit", so die BfL.

Die Reaktorgebäude seien "Landmarken" mit einer eigenen Bauästhetik und Baugeschichte. Atomkraftwerke seien "Zeugnisse einer Epoche" und gesellschaftlich sehr umstritten. Die BfL schlägt daher vor, die Kernkraftwerke für Besucher zur Besichtigung zu öffnen, natürlich mit Informationen über die Kernenergie und vorheriger Entnahme von jeglichem radioaktivem Material.

Die BfL wollen Kernkraftwerke in Schleswig-Holstein als Mahnmal stehen lassen.

Die BfL wollen Kernkraftwerke in Schleswig-Holstein als Mahnmal stehen lassen.

Veröffentlicht: 08.10.2019, 12.26 Uhr, Autor: BfL/Red.

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