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Schleswig-Holstein:

Gratis Software: Artenerfassung in SH geht neue Wege

Ehrenamtlich tätigen Artenkennern im Land steht ab sofort die kostenfreie Home-Edition der Arterfassungssoftware Multibase CS zur Verfügung. Über sie können in Schleswig-Holstein angetroffene Arten noch schneller, zuverlässiger und komfortabler als bisher den Landesbehörden gemeldet werden. Die Daten werden nach fachlicher Überprüfung in das Zentrale Artenkataster des Landes Schleswig-Holstein (ZAK SH) übernommen.

Sie stehen Behördenmitarbeitern beispielsweise zur Berücksichtigung bei Eingriffsplanungen und zur Konzeption von Schutzprojekten zur Verfügung. Grundsätzlich können alle Pflanzen-, Pilz- und Tiergruppen zukünftig mit dem Programm erfasst werden.

"Ehrenamtliche Artenkenner leisten mit ihrer Arbeit einen sehr wichtigen Beitrag für den Natur- und Artenschutz. Ich freue mich, dass wir sie mit der neuen Erfassungssoftware unterstützen können, um Meldungen noch einfacher an die Behörden zu übermitteln", sagte Umweltstaatssekretärin Dr. Dorit Kuhnt.

Die Home-Edition von Multibase CS kann formlos beim LLUR (Ansprechpartnerin: Frau Jennifer Herbert, E-Mail: Jennifer.Herbert@llur.landsh.de) beantragt werden. Zusätzlich sind Dateneingaben mit einer App über mobile Endgeräte möglich, die auf einer Online-Plattform weiterbearbeitet werden können, ohne dass eine Installation des Programmes erforderlich wäre.

Durch die zeitgemäße Erfassungssoftware wird den Artenkennern, die seit langem wesentlich zum Datenbestand des Landes beigetragen, die Meldung ihrer Daten bedeutend erleichtert. Aktuelle Daten zur Verbreitung von Arten sind Grundlage aller Naturschutzarbeit, da sich aus ihnen Informationen über Bestandsentwicklungen und Gefährdungen ableiten lassen. Informationen über Fundorte und Populationsgrößen sind die Basis für Schutzkonzepte und Planungen, um rechtzeitig auf großräumige Umweltveränderung aufmerksam zu werden und effektive Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt ergreifen zu können.

Informationen über Fundorte und Populationsgrößen sind die Basis für Schutzkonzepte und Planungen. Symbolbild: Karl Erhard Vögele/Archiv

Informationen über Fundorte und Populationsgrößen sind die Basis für Schutzkonzepte und Planungen. Symbolbild: Karl Erhard Vögele/Archiv

Autor: LandSH

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