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Lübeck:

Sonniges Wochenende

Der Himmel über Lübeck ist grau bis dunkelgrau. Das wird sich ändern, verspricht unser Wetterfrosch Harald Denckmann nach Auswertung der Wettermodelle. Schon zum Wochenende kommt Hochdruckeinfluss, der mit Glück zu viel Sonnenschein führt. Schnee ist aber weiterhin nicht in Sicht.

Das tägliche Grau ist zwar verbunden mit milden Winden aus Südwest, die uns frühlingshafte Temperaturen bringen, das Wegräumen von Schnee ersparen, dem Lübecker Winterdienst ruhige Januartage bescheren und auch unser Heizkostenbudget außerordentlich schonen. Trotzdem reichen einige Tage, bis einem das Grau langsam aber sicher auf den Zeiger geht.



Da trifft es sich gut, dass am Horizont eine Pause von diesen trüben Lichtverhältnissen in Sicht ist. Das kommende Wochenende verspricht, frühlingshaft schön zu werden. Die Karte zeigt, dass ein Hochdruckgebiet von den Azoren sich am Wochenende nach Norden verlagern wird und damit das dunkel-nasse Wetter etwa eine Woche lang von uns erst einmal fernhält. Bisher stehen die Zeichen recht gut, dass wir bei dieser Drucklage auch einmal die Sonne etwas öfter zu sehen bekommen. Wir wissen natürlich, dass auch Hochnebelverhältnisse in dieser Jahreszeit eintreten können. Dann ist es aber zumindest windstill und wir haben auch herrliches Spaziergehwetter ohne Nieselregen und hässliche Schauer. Aus heutiger Sicht sieht es auf alle Fälle für das kommende Wochenende recht gut aus.

Diese Großwetterlage sollte sich dann vom Wochenende bis etwa zum 23. Januar bei uns halten, dann ist wieder eine Umstellung fällig und ein Tiefdruckgebiet über Skandinavien wird wieder für uns wetterbestimmend werden. Damit können auch gegen Ende des Monats stürmische Winde verbunden sein, das ist aber bisher noch eine recht vage Prognose. Ebenfalls sieht es so aus, als ob wir am Ende des Monats noch einmal einen Einbruch von Kaltluft aus dem Norden bekommen könnten, vielleicht sogar mit ein wenig Schnee.

Der Winter ist also noch nicht vorbei, obwohl die Verhältnisse für uns täglich günstiger werden. Gegen Ende des Monats hat die Sonne bereits wieder eine Mittagshöhe von 18 Grad über dem Horizont und die Nordsee ist in dieser Saison immer noch mit etwa +8°C außerordentlich warm geblieben. Eiskalte Polarwinde werden daher abgemildert, bis sie uns erreichen. Richtig kalt werden könnte es höchstens, wenn das russische Festlandshoch sich bis zu uns ausdehnt. Das lässt sich aber in diesem Winter nicht einmal in Moskau blicken, sondern hat sich bis an den Ural zurückgezogen.

Warten wir daher einmal in Ruhe ab, was das Murmeltier am Lichtmesstag, dem 2. Februar, uns allen verkünden wird. Bisher sieht alles danach aus, dass ein außerordentlich milder Winter in einen frühen Frühling übergehen wird. Das ist keine Prognose, sondern einfach nur so ein Gefühl. Genaueres zum weiteren Verlauf dieses milden Winters können wir mit etwas mehr Sicherheit erst Anfang Februar sagen.

Im vergangenen Jahr gab es am 18. Januar zumindest für kurze Zeit Schnee in Lübeck. Foto: JW, Grafik: Harald Denckmann

Im vergangenen Jahr gab es am 18. Januar zumindest für kurze Zeit Schnee in Lübeck. Foto: JW, Grafik: Harald Denckmann

Autor: Harald Denckmann

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