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Lübeck:

Polizei warnt vor Magnetangeln

Archiv-Text vom 16.06.2020: In den vergangenen Wochen kam es vermehrt zu Meldungen von sogenannten Magnetanglern im Gebiet der Hansestadt Lübeck. Hierbei handelt es sich um Personen, die mittels eines leistungsstarken Magneten in Gewässern nach metallischen Gegenständen suchen.

"Diese Handlung, wenn sie ohne Genehmigung der oberen Denkmalschutzbehörde ausgeübt wird, kann nicht nur eine Straftat nach dem Gesetz zum Schutz der Denkmale, sondern auch eine große Gefahr darstellen", warnt Polizeisprecher Dirk Asmussen. "Neben Mengen von metallischem Schrott, liegen teilweise auch Waffen- und Munitionsreste im Wasser, die dort nach etlichen Jahren stark verrostet sein können. Diese Kampfmittel sind auch nach Jahrzehnten noch extrem gefährlich, da mögliche Sicherungsstifte der Munition nach vielen Jahren im Wasser stark korrodiert sind und somit bei einer möglichen Bewegung der Munition zerfallen und eine Explosion hervorrufen können. Es ist zudem gemäß Kampfmittelverordnung-SH verboten, diese zu berühren, ihre Lage zu verändern und in Besitz zu nehmen oder zu beseitigen."

Fragen zum Denkmalschutzgesetz und möglichen Genehmigungen sind zu stellen an: Bereich Archäologie und Denkmalpflege Hansestadt Lübeck, Meesenring 8, 23566 Lübeck.

Symbolbild.

Symbolbild.

Veröffentlicht: 16.06.2020, 13.31 Uhr, Autor: PD Lübeck

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