SPD: Einheitsfeier gehört nach Lübeck

Text vom 10.08.2017: Nach der Absage der Einheitsfeier 2019 in Lübeck hatten sich die drei Lübecker Landtagsabgeordneten Wolfgang Baasch, Kerstin Metzner und Thomas Rother mit einer kleinen Anfrage an die Landesregierung gewandt. "Die Antworten sind bei weitem nicht überzeugend", so ihr Fazit.

Offenbar wurde Bürgermeister Bernd Saxe erst an dem Tag nach der Veröffentlichung in den Medien persönlich über die Absage der Einheitsfeier informiert. Deshalb haben die Abgeordneten auch beim Bürgermeister Saxe noch einmal nachgefragt. Die Flächenkonzepte wurden Ende des vorigen Jahres angefordert. Die Stadt hat Vorschläge vorgelegt, vergleichbar mit den Konzepten für Hansetag und Weihnachtsstadt des Nordens. Der Grundgedanke der vorgelegten Konzepte war, die Hansestadt von ihren attraktivsten Seiten als Aushängeschild für Schleswig-Holstein zu präsentieren. "Es wurde offenbar gar nicht nachgefragt, ob zum Beispiel Nutzung der MUK für den Festakt möglich ist, damit der gewünschte räumliche Bezug zur Besuchermeile hergestellt werden kann", berichten die Landtagsabgeordneten. "Bekanntermaßen stehen Flächen in unmittelbarer Nähe der MUK zur Verfügung."

Bisher wurde fast immer in den Landeshauptstädten gefeiert wurde. Abweichungen gab es mit Bonn und Frankfurt am Main. "Einige Landeshauptstädte sind in ihrer Größe mit Lübeck vergleichbar oder sogar kleiner, wie Schwerin 103.000 Einwohner, Potsdam 163.000 Einwohner, Erfurt 206.000 Einwohner, Mainz 204.000 Einwohner. "Der 30. Jahrestag wäre deshalb eine gute Möglichkeit gewesen, die Öffnung des Konzeptes fortzusetzen", so Wolfgang Baasch, Kerstin Metzner und Thomas Rother. "Die Abfrage bei den Städten in Schleswig-Holstein hatte diese Absicht suggeriert. Offenbar fehlt der Landesregierung letztendlich aber doch der politische Wille für diese Entscheidung. Oder sollte der historische Konflikt zwischen Kiel und der Hansestadt Lübeck dem berechtigten Wunsch der Lübecker Bürgerinnen und Bürger, die Einheitsfeier 2019 auszurichten, entgegenstehen?"

Die Antwort der Landesregierung ist hier verfügbar.

Thomas Rother uns seine Kollegen können die Entscheidung nicht nachvollziehen.

Thomas Rother uns seine Kollegen können die Entscheidung nicht nachvollziehen.

Autor: SPD/red.

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