Konferenz zur Armut in Lübeck

Unter dem Motto "Armut wiegt schwer - und gefährdet das gesellschaftliche Gleichgewicht" findet am Mittwoch, 18. April, um 17 Uhr im Lübecker Haus der Begegnung, Parade 4, die 12. Lübecker Armutskonferenz statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

In diesem Jahr steht die Veranstaltung ganz im Zeichen der bevorstehenden Bürgerschaftswahlen am 6. Mai. Die Veranstalter, ein breites Bündnis verschiedener Organisationen, Verbände und Arbeitsmarktakteure wollen deshalb kommunalpolitische Handlungsfelder zum Thema Armut benennen und gemeinsam mit den BürgerschaftskandidatInnen der demokratischen Parteien konkrete kommunalpolitische Forderungen zur Armutsbekämpfung diskutieren.

Drei Schwerpunkte stehen im Fokus: Wie kann Armut in Lübeck durch den Abbau von Bildungsarmut vorgebeugt werden? Welche Möglichkeiten zur Förderung des Zugangs zum Arbeitsmarkt für alle gibt es vor Ort, um Armut zu verhindern? Wie kann Altersarmut auf kommunaler Ebene verringert und gesellschaftliche Teilhabe verbessert werden?

Nach der Begrüßung durch Juliane Hoffmann, DGB-Regionsgeschäftsführerin, werden diese Themen in einer gemeinsamen Diskussionsrunde besprochen. Moderiert wird der Abend von Katrin Bohlmann, freie Mitarbeiterin des NDR.

Autor: Veranstalter

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Kommentare zu diesem Text:

Hardin Tenger schrieb am 16.04.2018 um 09.45 Uhr:
Pers.Armut sollte viel häufiger kritisch hinterfragt werden.
"Wie die Eltern sind, wie sie durch ihr bloßes Dasein auf uns wirken-das entscheidet" (Th.Fontane).
Erziehung und Schule, viele Gemeinsamkeiten und doch zweierlei; die Schule liegt draußen, Erziehung ist Sache der Eltern und sollte nicht(Entwicklungsphase) vordergründig Tagesmüttern oder Kitas überlassen werden.
Auch sind die "paradiesischen" Angebote der Sozialkassen/Leistungen nicht unbedingt angebracht entsprechenden Personenkreis einen Arbeitsprozess schmackhaft zu machen.






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