Kandidaten stellen sich in Schlutup vor

Die Schlutuper Runde, eine regelmäßigen Zusammenkunft von 18 Vereinen, Verbänden und Institutionen, lädt am Donnerstag, 19. April, um 19 Uhr zu einer Fragestunde mit den Kandidaten für die Kommunalwahl ein. Die Veranstaltung findet in der Vereinsgaststätte des TSV Schlutup, Palinger Weg, statt. Auch Bürger aus anderen Stadtteilen sind willkommen.

"Es ist beabsichtigt, den Schlutupern und interessierten Auswärtigen die Möglichkeit zu eröffnen, die Kandidaten des Wahlkreises 21 / St. Gertrud - Schlutup näher kennen zu lernen und Schwerpunkte des politischen Handelns unseres direkten Vertreters zu erfahren", sagt Achim März, Vorsitzender der Schlutuper Runde. Er wird zusammen mit Pastor Kai Schäfer durch die Veranstaltung führen und die Moderation übernehmen. Die Organisation erfolgte durch den Gemeinnützigen Verein Lübeck-Schlutup e.V.

Zugesagt haben Dr. Carsten Grohmann (CDU), Ingo Voht (Freie Wähler) und Volker Krause (BfL). "Andere Fraktionen haben durch den Zuschnitt des Wahlkreises ihren Kandidaten nicht direkt in Schlutup wohnen - vier Fraktionen haben bedauerlicher Weise keine Rückantwort gegeben", berichtet März. "FDP, Die Linke und Die Unabhängigen waren bereit Vertreter zu entsenden, was aus Gründen eines zu erwartenden Ungleichgewichts der Diskussionsrunde abgelehnt werden musste. Bewusst haben wir von einer Vertreterregelung bei Verhinderung Abstand genommen, da der Schwerpunkt im Kennenlernen des direkten Vertreters der Fraktion für den Wahlkreis liegen soll."

Achim März ist Vorsitzender der Schlutuper Runde.

Achim März ist Vorsitzender der Schlutuper Runde.

Autor: Veranstalter/red.

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Kommentare zu diesem Text:

Daniel Kerlin schrieb am 16.04.2018 um 16.06 Uhr:
Die Argumentation keine Vertreter zu akzeptieren scheint mir nicht ganz schlüssig. Bis auf den gewählten Vertreter des Wahlkreises, welcher erfahrungsgemäss von CDU, SPD oder im Bereich der Innenstadt von den Grünen gestellt wurde, hat niemand ohne eine gute Listenplatzierung eine Chance gewählt zu werden. Daher wäre es gerade bei kleinen Fraktionen sinnvoll aussichtsreiche Listenvertreter zu entsenden, die auch eine Chance haben über die jeweilige Liste in die Bürgerschaft gewählt zu werden und später politische Verantwortung haben.
Da bekanntlich alle Wahlkreise besetzt werden müssen, um bei der Wahl in allen Wahlbezirken als Partei gewählt werden zu können, gibt es durchaus Kandidaten, welche als Dienst für eine Partei kandieren, damit diese überall vertreten sein kann. Realistische Ambitionen gewählt zu werden liegen dann allerdings nicht vor, so dass hier die Listenkandidaten viel besser für die jeweilige Partei sprechen können.






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